Organisationsstruktur des Theater in Kempten klären

Katharina Schrader
Katharina Schrader

11. Oktober 2019

Die Aufsichtsratsmitglieder des Theater in Kempten (TiK) Katharina Schrader und Lothar Köster haben in einem Schreiben den Oberbürgermeister der Stadt aufgefordert, die bereits für Ende 2018 angekündigte Klärung der Organisationsstruktur endlich herbeizuführen. In einer schnellen Antwort sicherte der Oberbürgermeister diese Klärung nach einer einvernehmlichen Lösung mit allen betroffenen für den herbst 2019 zu. Der Wortlaut des Schreibens an den Oberbürgermeister nachstehend.

Stadtratskollegen haben die im TiK-Aufsichtsrat diskutierte Idee eines Anbaus an unser Theater mit einem konkreten Vorschlag untermauert. Eine Erweiterung des Theaters ist auch aus unserer Sicht dringend notwendig, über die konkrete Umsetzung sollten wir allerdings noch intensiver diskutieren. Die Gründe für eine Vergrößerung sind hinlänglich bekannt.

Genauso wichtig ist aber die Klärung über die zukünftige Trägerschaft für das Theater und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bereits im August 2018 wurden wir zu einer Sondersitzung im Rathaus einberufen, bei der mehreren Ausschüssen mögliche Modelle vorgestellt wurden - mit dem Ziel, dass bis Ende 2018 eine Entscheidung gefällt wird. Inzwischen haben wir Oktober 2019, bald beginnen die Haushaltsberatungen für den städtischen Haushalt 2020. Weiterhin gibt es nur verschiedene Vorschläge, die zwar in nicht-öffentlichen Sitzungen vorgestellt, mit Verweis auf weitere nötige Prüfungen aber nie zu einer Entscheidung gestellt werden. Sie hatten den Fraktionen angekündigt, im September ausführliche Unterlagen für eine Vorbesprechung zur Verfügung zu stellen. Dies ist bis jetzt noch nicht geschehen. Die Entscheidung über die zukünftige Trägerschaft hat Auswirkungen auf den städtischen Haushalt und sollte daher in den Fraktionen gründlich besprochen werden.

Wir fordern Sie daher auf, den Fraktionen die nötigen Unterlagen zur Verfügung zu stellen und eine Beschlussfassung in den zuständigen Ausschüssen und im Stadtrat herbeizuführen.

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