Dem Gedächtnis gerne nachgeholfen

Wir waren nur sachlich und nicht laut genug. So bilden sich Legenden über Urheberschaften und Aktivitäten in der Politik. Gerne erinnern wir an unsere Aktivitäten und Forderungen und freuen uns über die Realisierungen, auch wenn politische Gegner diese Ergebnisse jetzt für sich reklamieren.

Hildegardplatz

Die SPD-Kempten war immer für eine Neugestaltung und von Beginn an gegen die Planung mit einer Tiefgarage. Das hat sie in entsprechenden Anträgen seit der Jahrtausendwende auch immer öffentlich gemacht. Froh sind wir, das die Details der Platzgestaltung jetzt mit einer großen Bürgerbeteiligung in handhabbare Bahnen gelenkt werden. Hier ist für uns wichtig, dass es für die tägliche Attraktivität einen Kiosk, oder wie ein solches Gebäude genannt wird, und einen Brunnen geben wird. Geparkt soll aus außerhalb von Veranstaltungen auf dem Platz nur in den ausgewiesenen Bereichen werden. Wären die, die sich jetzt rühmen, die Platzgestaltung vorangetrieben zu haben, zunächst nicht für eine Tiefgarage gewesen, hätten wir den Platz schon.

Bahnhofstraße Nord

Hier waren wir bereits bei der ersten Neugestaltung Initiatoren und Unterstützer des damaligen Bürgerentscheides, der in einem Unentschieden endete. Jetzt haben wir zuerst beantragt, dass nach der Baumaßnahme am Zentralhaus dieser Bereich für den allgemeinen Autoverkehr nicht wieder geöffnet wird. Wir freuen uns, dass diese Erkenntnis jetzt anscheinend in alle Fraktionen Platz greift. Auch wenn ein Entscheid erst nach dem Verkehrsgutachten für die Stadt fallen soll, muss die derzeitige provisorische Regelung erhalten bleiben.

Künstlerhaus

Wir haben bereits bei den ersten Plänen zum Abriss des Hauses in der Beethovenstraße gegen den Abriss und für den Erhalt aus städtebaulichen Gründen argumentiert. Die Beethovenstraße ist ein weitgehend sehr gut erhaltenes Ensemble mit Villen und Stadthäusern aus der Gründerzeit. Leider wurde darauf bei der Renovierung der Straße und Fußsteige zu wenig Rücksicht genommen. Wir wollen auch jetzt das Haus erhalten und begrüßen es, wenn der Verein "Künstlerhaus" als ein Mieter auftritt und eine kulturelle und soziale Institution zur Kommunikation aller Bevölkerungsschichten dort schafft. Die Beauftragte des Stadtrats für Jugend und Familien Regina Liebhaber hat diese Position für die SPD immer vertreten.