Brennergasse teilweise zur Einbahnstraße erklären

Bei einer erneuten Begehung des Gebietes unter der Burghalde mit den Freunden der Altstadt, Kreisvorstand, Vorstand Ortsverein Mitte-West und Fraktion wurde die gesamte Verkehrsproblematik betrachtet. Grundsätzlich ist eine Lösung dieser Problematiken in der Webergasse bzw. Keselstraße / Freudental im ausstehenden Gesamtverkehrsgutachten für die Stadt zu regeln. Als Sofortmaßnahme in Erinnerung auch der vorgeschlagenen Maßnahmen vom November 2012 fordert die Stadtratsfraktion eine Einbahnstraßenregelung in der Brennergasse von der Burghaldegasse in Richtung Burgstraße. Der Antrag nachstehend.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Netzer, In unserem Antrag vom 9.10.2012 hatten wir Maßnahmen zur Beruhigung der Situation vorgeschlagen. Bei einer erneuten Begehung und Gesprächen mit Anwohnern wurde Unzufriedenheit mit den von der Verwaltung durchgeführten Änderungen geäußert. So ist z.B. der eine Blumentrog, der aufgestellt wurde, um den Verkehr in der Burghaldegasse zu entschleunigen (es ist verkehrsberuhigte Zone), soweit an die Hausmauer gerückt worden, dass kein Effekt zu erzielen ist. Auch erscheint die Platzierung generell nicht geschickt. Zudem können wir durch ganze Bildstrecken dokumentieren, dass die Situation des Abholens und Bringens der behinderten Personen zu ihren Wohnungen und der Tagespflege nicht so begrenzt und geordnet verläuft, wie in ihrem Antwortschreiben zu unserem Antrag erläutert. Deshalb halten wir den Antrag vom 9.10.2012 in seiner ganzen Form aufrecht. Ergänzend beantragen wir heute zusätzlich, um die Situation im Bereich Brennergasse zwischen Burgstraße und Burghaldegasse zu entschärfen, diesen Bereich mit Fahrtrichtung Burgstraße zur Einbahnstraße zu erklären. Diesen Antrag stellen wir auch unabhängig von der Erstellung des Gesamtverkehrsgutachtens, dass wir selber immer gefordert haben. Bei unserer Begehung hatten wir die Gesamtsituation in diesem Stadtteil im Auge und bitten nachstehende Überlegungen beim Gesamtverkehrsgutachten nach Möglichkeit einfließen zu lassen. 1. Die Webergasse ist als Schleichweg zur Umfahrung der Ampelanlage Freudenberg-Burgstraße / Freudental-Kronenstraße übermäßig genutzt. Außerdem findet ein Suchverkehr nach Parkplätzen statt. Hier wird vorgeschlagen, diese Straße nur für Anlieger frei zu geben und dies bei der Umwidmung verstärkt zu kontrollieren. 2. Durch erhebliche Bautätigkeit im Bereich Keselstraße und Schaffung weitere Parkplätze im Bereich Freudental ist eine stärkere Verkehrsbelastung sicher. Als Zugang zur Altstadt ist der Verkehrsweg notwendig. Erheblich wird er von Kindern benutzt, die in den Kindergarten Oberlinhaus und in die Suttschule gehen. Als einheitliche Regelung für den Verlauf Keselstraße – Freudental – Kronenstraße wird mindestens Begrenzung auf Tempo 30 vorgeschlagen. Stärkere Begrenzungen wie in Teilbereichen der Kronenstraße bereits eingerichtet und dem Vorschlag dies auch baulich kenntlich zu machen, müssen bei Bedarf ausgeweitet werden. Denkbar ist aus unserer Sicht ein Abschnitt im Freudental um das Oberlinhaus. Da diese Bereiche vorwiegend Wohn- und Naherholungsstätten sind, bzw. soziale und schulische Einrichtungen das Berufsleben charakterisieren, halten wir diese Einschränkungen für den Kraftfahrzeugverkehr für dringend geboten.