SPD-Ortsverein Kempten-Süd/Sankt Mang

Trotz Widerstand zum Erfolg SPD und Bürger kämpfen für Beruhigung der Maistraße Schon seit Jahren hört der SPD Ortsverein Kempten-Süd/St.Mang von Beschwerden der Anwohner der Maistraße, dass ihre Straße von vielen Kraftfahrern als zeitliche Abkürzung benutzt würde, welche die Ampel an der Hanebergstraße umgehen wollen. Vor allem im Berufsverkehr, wenn sich die Pendler in der Duracher Straße stadteinwärts manchmal bis zur Stadtgrenze vor der Ampel an der Duracher Straße/Hanebergstraße stauen, nutzen viele die Möglichkeit, diese Ampel über den Umweg durch die Maistraße zur Hanebergstraße zu umgehen.

Um dies zu vermeiden, startete die SPD Kempten-Süd/St.Mang eine Umfrage in allen Haushalten, um zu erfahren, wie viele Anwohner für eine Einbahnstraßenregelung in der Maistraße sind. Von 270 Haushalten meldeten sich aktiv 58 Bürgerinnen und Bürger beim Initiator der Umfrage, dem SPD-OV-Vorsitzenden, Manfred Pfau, mit dem ausdrücklichen Wunsch, dass die Maistraße zur Einbahnstraße deklariert wird. Diesen Wunsch leitete Manfred Pfau an den Abteilungsleiter im Verkehrsamt weiter. Das Verkehrsamt prüfte die Bitte, kam zu einem positiven Ergebnis und schlug dem Verkehrsausschuss des Kemptener Stadtrats die Einrichtung der Maistraße als Einbahnstraße in Form eines Probelaufs für ein Jahr vor. In der Sitzung des Verkehrsausschusses blies diesem Vorschlag der SPD allerdings starker Gegenwind entgegen. Einige CSU-Stadträte meinten, die Interessen der Bürger, welche nicht in der Maistraße wohnen, diese aber als Durchfahrtstraße benützen, seien höher einzuschätzen. Angesichts der drohenden Ablehnung der Einbahnstraßenregelung durch die CSU-Mehrheit im Stadtrat konnte die SPD am Ende doch noch einen schönen Erfolg verbuchen: Der Verkehrsausschuss beschloss fast einstimmig, dass in der Maistraße nach einer einwöchigen, elektronischen Verkehrszählung in der Straße mobile Hindernisse aufgestellt werden, welche die Abkürzer abschrecken, bzw. zeitlich verzögern sollen. Danach soll eine erneute Verkehrszählung durchgeführt werden. Zweifelhaft bleibt für die SPD vor Ort allerdings, ob sich Autofahrer von ein paar schnell zu umfahrenden Hindernissen davon abhalten lassen, auf diesen Schleichweg zugunsten eines längeren Stop-und-Go-Verkehrs in der Duracher Straße zu verzichten. Sollten sich die Befürchtungen der SPD St. Mang bewahrheiten, dass die durch bauliche Hindernisse angestrebte Verkehrsberuhigung nicht zum gewünschten Erfolg führt, wird sie weiterhin im Sinne der Anwohner mit Nachdruck für eine Einbahnstraßenregelung kämpfen.