JUSO

Die Juso-AG wird vertreten durch:
Alexander Stötzner Heinrichgasse 5 87435 Kempten
Alexander.Stoetzner@spd-kempten.de

ASF

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) wird vertreten durch
Ilknur Taghanli
Bodmanstraße 39
87437 Kempten
Tel.:0831-29403
email: i-taghanli@t-online.de

bzw. Katharina Schrader (siehe auch Kreisvorsitzende)

Gleichberechtigung verwirklichen

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) pflegt seit vielen Jahren die Tradition im Januar zu ihrem „Dreiköniginnentreffen“ einzuladen. Diesmal im politischen Teil geprägt vom Kommunalwahlkampf. Die ehemaligen Stadträtinnen Maria Lancier und Ingrid Jähnig trafen sich zu einem kabarettistischem Ratsch über städtische Mängel. Es ging von der Blamage bei Straßenschildern mit Namensgeberinnen, bei aller Freude, dass die ehemalige Bürgermeisterin Lisl Zach jetzt Namensgeberin ist, über die mangelnde Wegweisung zu den Museen bis zum Wunsch einer direkten Radverbindung ohne Treppen zwischen Thingers und dem Cambomare. Letztendlich sahen sie die Kandidatur Martin Bernhards zum Oberbürgermeister als „einen Sechser im Lotto für die Stadt“.
Eine gelungene Veranstaltung von Frauen für Frauen, in der fast mehr Männer als Frauen anwesend waren und die Frauen überzeugend ihre Anliegen vorbrachten.

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Frauen schützen und mitgestalten lassen

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) aus Kempten hatte zu ihrem traditionellen Dreiköniginnentreffen wiederum eine Bundestagsabgeordnete als Referentin zum Thema Frauen in der Entwicklungspolitik eingeladen. ASF-Vorsitzende Ute Kosak verwies eingangs auf die über 10jährige Tradition dieses Treffens und begrüßte Besucher von Füssen bis Opferbach und Dr. Bärbel Kofler, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Traunstein. Diese weckte durch die Schilderungen der Erfahrungen bei ihren Reisen („ Entwicklungshilfepolitik kannst du nur vor Ort richtig machen!“) viel Aufmerksamkeit und schaffte ein Bewusstsein in der Versammlung für ihr Thema. Das Leben im Allgäu, in Bayern, in Deutschland ist mit dem in vielen Ländern Asiens und Afrikas nicht zu vergleichen. Dort ist es stark von der Landflucht bestimmt. Aus ihrer Sicht muss Entwicklungspolitik dazu beitragen, die Globalisierung gerecht zu gestalten und dabei Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt politischen Handelns zustellen. Das ist leider unter dem jetzigen Minister nicht möglich und nicht dessen Ziel, so ihre Aussage. Da geht es nur um Förderpolitik für deutsche Unternehmen. Das sei zwar nicht schlecht, ist nur nicht Entwicklungspolitik. Da gehören andere Standards in den Blickpunkt.

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